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 Betreff des Beitrags: Re: Schlepper für Hochseebetrieb
BeitragVerfasst: Mo 17. Okt 2016, 14:42 
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Registriert: Sa 27. Nov 2010, 16:06
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Vorname: Kiyan
Na der liegt ja astrein im Wasser,Glückwunsch zur ersten Wasserung! :pot:

Die restlichen 90% sind dann zum Schleppen, bin mal auf den Pfahlzugtest gespannt, so etwas wirst du doch am Ende bestimmt mal machen,oder?

Weiterhin gutes gelingen ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlepper für Hochseebetrieb
BeitragVerfasst: Mo 17. Okt 2016, 20:45 
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Registriert: So 2. Mär 2014, 19:14
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Vorname: Christian
Hallo Joachim,

das ist ein schöner Brocken auf dem Wasser. Hast du die Möglichkeit, bewegte Bilder zu produzieren?

Gruß, Christian


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlepper für Hochseebetrieb
BeitragVerfasst: Mo 17. Okt 2016, 22:30 
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Registriert: Mi 17. Nov 2010, 22:45
Beiträge: 188
Vorname: Joachim
Hallo miteinander,
Danke für die Rückmeldungen. Mir gefällt der Kleine auf dem Bild auch ganz gut.

Der Riemenspanner soll erst mal nicht spannen wie der Name es so sagt sondern das Lockere aus den Riemen rausnehmen. Er wird erst mal mur so an den Riemen angelegt, dass ein Rillenkugellager diesen nach innen drückt und so mehr Zähne im Eingriff sind. Wenns dann nicht klappt wird nach anderen Möglichkeiten gesucht.

Bewegte Bilder hab ich keine gemacht. Erst wenn er so läuft wie ich mir das vorstelle. Der Pfahlzug ist dann auch zu messen, klar, aber auch alle anderen Werte wir Spannungen bei verschiedenen Geschwindigkeiten und deren Stromaufnahme dazu.

Gruß, Joachim


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlepper für Hochseebetrieb
BeitragVerfasst: Di 18. Okt 2016, 07:58 
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Registriert: Mi 21. Aug 2013, 21:26
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Vorname: Jens
Moin,

mal so ne blöde Frage.....wie misst man denn den Pfahlzug....???


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlepper für Hochseebetrieb
BeitragVerfasst: Di 18. Okt 2016, 10:47 
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Administrator

Registriert: Mo 25. Okt 2010, 22:10
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Vorname: Wolfgang
Moin Jens,

es wird eine Zugwaage am Heck des Schiffsmodell befestigt, z.B. Angelbedarf-Fischwaage,
und das andere Ende am einem feststehenden Objekt am Ufer, es kann auch einfach nur mit der Hand festgehalten werden,
und dann wird die Kraft des Motor`s bzw. Motoren gemessen bei verschiedenenen Fahrtstufen.

Im Original ist es eine spezielle Haltevorrichtung welches das Schiff "festhält"


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlepper für Hochseebetrieb
BeitragVerfasst: Di 18. Okt 2016, 11:17 
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Registriert: Mi 21. Aug 2013, 21:26
Beiträge: 1189
Wohnort: Raum Heidelberg
Vorname: Jens
Hallo Wolfgang,


dankeschild

wall hätte man ja auch selbst drauf kommen können.... lloo


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlepper für Hochseebetrieb
BeitragVerfasst: Mi 19. Okt 2016, 19:17 
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Beiträge: 497
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Vorname: Kiyan
Sieht dann in etwa so aus, ein spezieller Poller, an dem die Messvorrichtung angeschlagen wird, daran dann der Schleppdraht und dann wird gezogen, was das Zeug hält. Die Aufnahme ist von August letzten Jahres als die Lady, auf der Ich derzeit fahre, ihren Pfahlzugtest gemacht hat.

So, genug Offtopic gew ßum


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlepper für Hochseebetrieb
BeitragVerfasst: Mi 19. Okt 2016, 21:21 
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Registriert: Mi 17. Nov 2010, 22:45
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Vorname: Joachim
Schönes Bild, aber vermutlich darf man bei Zug nicht an dieser Stelle stehen, oder? Wie heißt denn die Lady?


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlepper für Hochseebetrieb
BeitragVerfasst: Do 20. Okt 2016, 13:50 
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Registriert: Sa 27. Nov 2010, 16:06
Beiträge: 497
Wohnort: Leer
Vorname: Kiyan
Moinsen,

Ne, da bleibt man besser weg, sollte während des Tests was passieren fliegt der Krempel ganz schön, da sind um die 200T drauf gewesen,lief aber alles gut.

UOS Navigator. Gebaut 2010 in Italien, 76,50m lang, 17,50 m breit, 16000 PS aus 4 MAN Maschinen. Triple towing und Anchor handling winch mit 2800mx83mm work wire und 1600mx83mm tow wire, 450T Stellkraft.
Tanks für Zement und Bohrschlamm/Lake unter Deck...
Irgendwo bei Reiseberichte gibt es ein Bericht aus meiner Zeit als Kadett auf einem der Schwesterschiffe, sofern von Interesse.


Lg
Porph.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlepper für Hochseebetrieb
BeitragVerfasst: Sa 22. Okt 2016, 22:26 
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Registriert: Mi 17. Nov 2010, 22:45
Beiträge: 188
Vorname: Joachim
Hallo miteinander,
hochseetauglich war das Stichwort, da können durchaus hohe Wellen kommen. Wenn dann die Ladung verrutscht kann das fatale Folgen haben. So auch wenn der Akku verrutscht. Dass dies nicht passiert wurde ein Rahmen einlaminiert, in dem der Akku aufgenommen wird. Links und Rechts sind aus dem Baumarkt zwei Beschläge, durch die der Akku dann mittels Riemen befestigt wird.

Viele Grüße

Joachim


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlepper für Hochseebetrieb
BeitragVerfasst: So 23. Okt 2016, 20:03 
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Vorname: Christian
Hallo Joachim,

eine sehr effiziente Möglichkeit der Riemenspannung sind Langlöcher bei der Verschraubung des Motors. Falls das nicht mehr möglich ist, würde ich bei Deiner Anordnung eher auf eine zusätzliche Riemenscheibe pro Antrieb gehen, die dann auf einem Hebel beweglich gelagert wird und von einer Zugfeder gespannt wird. Von außen mittels Kugellager Druck auf den Riemen zu bringen geht nur bei ausreichendem Abstand der Riemenseiten zueinander. Dafür sind Deine Riemenscheiben schlicht zu klein.

Gruß, Christian


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlepper für Hochseebetrieb
BeitragVerfasst: So 23. Okt 2016, 20:17 
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Vorname: Joachim
Hallo Christian,

ich hätte die Geschichte mit den von außen drückenden Rillenkugellagern gemacht.
Meine Gründe:
Die Motore zu versetzen wird zu aufwändig (zur Not ginge es auch)
Die Riemen kann ich reindrücken, dass das Spiel draußen ist , die Riemen des Triebs berühren sich dabei nicht, so viel Spiel ist nicht drin.
Durch das reindrücken des Riemens habe ich auf den Riemenscheiben einen größeren tragenden Umfang.
Die Spannung mittels Zugfeder birgt die Gefahr, dass die Feder bei zu großem Zug auf der von der Feder belasteten Riemenseite rausgedrückt wird und letztendlich wieder eine Lose im Riemen ist.

Bitte hierzu um Rückmeldung.

Gruß, Joachim


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlepper für Hochseebetrieb
BeitragVerfasst: So 23. Okt 2016, 21:00 
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Wohnort: Hamburg
Vorname: Christian
Hallo Joachim,

der Vorteil der Riemenspannung per Langloch liegt darin, dass stets immer 50% beider Riemenscheiben pro Antrieb tragenden Umfang haben und Du nachspannen kannst, ohne dass sich die Riemen mit den Jahren zu nahe kommen.

Nun aber zu den Rillenkugellagern: Wenn ich richtig schätze, haben Deine Riemenscheiben je nach Profil 15 bis 20 Zähne. Ich gehe davon aus, dass Du zwei Kugellager auf einem Stehbolzen oder Abstandshalter montieren willst und dann die andere Seite am Motorspant verschraubst (Langloch???) Mit der Zeit erschlafft der Riemen und die Riemenseiten kommen sich näher. Würdest Du jetzt nach außen ziehend spannen, könntest Du dies unbegrenzt tun, bis der Riemen so ausgeleiert ist, dass er nicht mehr greift. Dass dürfte dann bei maximal 45% tragendem Umfang sein. Also weit davon entfernt, dass der Riemen nicht mehr greift.

Ein weiterer Effekt dürfte sein, dass wenn der Propeller kurzfristig stark belastet wird, die Feder im Gegensatz zu den Kugellagern minimal nachgibt und dadurch den Motor leicht entlastet. Sollte ich mich hier täuschen, lasse ich mich gerne berichtigen.

Gruß , Christian


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlepper für Hochseebetrieb
BeitragVerfasst: So 23. Okt 2016, 21:40 
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Registriert: Mi 17. Nov 2010, 22:45
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Vorname: Joachim
Hallo Christian,

ich kann alle Deine Gründe nachvollziehen, bis auf die Entlastung im letzten Absatz. Denn dies eintrifft passiert genau das, was jetzt passsiert und den Riemen massiv schadet: Die Riemen überspringen die Zähne im der Rolle. Bei Motoren ist das mit der Steuerkette für eine Ventilnockenwelle so gelöst, dass ein Riemenspanner bei Dehnen der Kette sich weiter spannt, aber sich selber sperrt, dass die Kette nicht lose wird.

Der Keilriemen hat beim Drehen auf der einen Seite Zug und auf der anderen Lose.
Ist die Feder auf der Lose, passiert nicht viel, außer die Schraubenwelle hat so viel Widerstand, dass die Riemen überspringen und dabei das gefederte Spannelement herausgedrückt wird.
Ist die Feder auf der Zugseite wird schon beim Anzug die Feder leicht herausgedrückt und auf der anderen Seite entstaht Lose.

Das Gleiche passiert wenn ich nach außen Spanne, da wird das Spannelement eben nach Innen gezogen. So meine Theorie. Wo mache ich einen Denkfehler?
Gruß, Joachim


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlepper für Hochseebetrieb
BeitragVerfasst: Mo 24. Okt 2016, 22:03 
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Vorname: Christian
Hallo Joachim,

na Gott sei Dank kann man Deinen Antriebsriemen nicht mit der Steuerkette vergleichen. Jedesmal ein kapitaler Motorschaden würde doch auf die Dauer ganz schön frusten ;-)

Dein Argument mit der Zug- und Loseseite kann ich bestens nachvollziehen. Allerdings ist da ein Problem, auf das ich erst gekommen bin, nachdem ich auf dem Rückweg von der Arbeit darüber nachgedacht habe. Zug- und Loseseite werden bei Vor- und Rückwärtsfahrt getauscht. Heißt: Die Zugseite des Riemens bei Vorwärtsfahrt ist gleich die Loseseite bei Rückwärtsfahrt. Entsprechend müsstest Du je nach Drehrichtung jeweils andere Riemenseiten spannen... eeffak

Entweder baust Du jetzt eine hübsche Spannrollenkassette mit Wenn-Dann-Logik oder die Langlöcher im Motorspant sind doch nicht so schlimm gew ßum

Ich lasse meinen Gehirnschmalz auch nochmal darüber brüten. Magst Du in der Zwischenzeit mal schauen, wieviel mm man noch spannen müsste? Wenn Du die Riemen nicht zusammen bekommst, kannst Du so ein Langloch evtl. schon mit einer Schlüsselfeile mühelos herstellen.

Gruß, Christian


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlepper für Hochseebetrieb
BeitragVerfasst: Mo 24. Okt 2016, 22:18 
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Registriert: Mi 17. Nov 2010, 22:45
Beiträge: 188
Vorname: Joachim
Hallo Christian,

die Seite, auf der der Riemenspanner drückt dürfte eigentlich egal sein. Auf der läuft er eine Kurve mehr und gespannt ist gespannt.

Auf Deine Antwort bin ich gespannt ioha

Gruß, Joachim


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlepper für Hochseebetrieb
BeitragVerfasst: Di 25. Okt 2016, 22:04 
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Registriert: So 2. Mär 2014, 19:14
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Vorname: Christian
Hallo Joachim,

habe heute nochmal mit einem ehemaligen Kollegen gesprochen, ein Techniker im Maschinenbau. Die gefederten Spannsysteme werden nur eingesetzt, wenn man variable Achsabstände hat. Das hatte ich etwas anders im Hinterkopf wall

Es spricht nichts gegen die von Dir angedachte Variante, nur das Langloch für den Riemenspanner sei Dir empfohlen, da sich der Riemenspanner einfacher positionieren lässt.

Gruß, Christian


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlepper für Hochseebetrieb
BeitragVerfasst: Di 1. Nov 2016, 12:45 
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Registriert: Mi 17. Nov 2010, 22:45
Beiträge: 188
Vorname: Joachim
So, der Spanner ist fertig, zwei Lager laufen auf einer Passschraube, welche auf einem Aluklotz befestigt sind. Sieht etwas massiv aus, aber lieber so, dass nichts nach gibt.
Dateianhang:
IMG_2693.JPG


Schönen Feiertag noch,

Joachim


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