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 Betreff des Beitrags: Schleifen...aber wie und womit?
BeitragVerfasst: Do 21. Jan 2016, 17:34 
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Registriert: Do 17. Mai 2012, 20:33
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Vorname: Werner
Hallo Lords und Ladys ioha ,

ja, es hört sich komisch an, aber mit meinen fast 51 Jahren hab ich in meinem Modellbauerleben noch nie einen Rumpf geschliffen :shock: ...bisher nur Modelle mit Fertigrumpf besessen eeffak
So, und nun hab ich nen Rumpf vor der Brust, der zwar auch "fertig" ist, aber das auch im wahrsten Sinne des Wortes roflmao ...Fertigrumpf der Fairplay V von Hegi (aus den 70iger), überzogen mit einer Art Matte und verkleistert mit Harz...zu guterletzt nen Eimer Farbe drüber und feddisch... eek ...so siehts zumindest aus.
Tja, und nun muss natürlich der ganze Rumpf verschliffen werden eek horse ...ich hab schonmal angefangen...von Hand wall ...das is ja ne Arbeit für jemanden, der Vatter und Mutter erschlagen hat... roflmao gew ßum ...und da mein Vater noch lebt...also nix für mich lloo ...so, und nun zur Frage: mit was für einem "Schleifer" geht man so eine Arbeit an...ich muss ja auch der Rumpfform folgen können...also fällt Schwingschleifer schon mal weg...oder?

Ich weiss, ist vielleicht ne dusselige Frage, aber die stellt sich mir nun... :oops:

Gruß

Werner


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 Betreff des Beitrags: Re: Schleifen...aber wie und womit?
BeitragVerfasst: Do 21. Jan 2016, 18:11 
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Registriert: Di 3. Nov 2015, 10:19
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Vorname: Achim
Schau dir mal den Proxxon Bandschleifer an.
Nicht billig, aber genial.
Wenn du auch zusätzlich noch einen Oszi-Schleifer hast,
bist du sozusagen " gekämmt und gebürstet" :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Schleifen...aber wie und womit?
BeitragVerfasst: Do 21. Jan 2016, 19:12 
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Registriert: Mi 17. Nov 2010, 22:45
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Vorname: Joachim
Hallo Werner,

also ich schlaife alles von Hand. Mit Schleifklotz.

Der Grund ist , dass man (oder ich) mit dem Schleifklotz oder bei großen Flächen ein Schleifbrett am besten im Gefühl hab was ich eigentlich schleife. Mit der maschinellen Bearbeitung habe ich schon das ein oder andere mal eine Kule im Rumpf gehabt und wieder spachteln dürfen.
Zum Vorschleifen nehme ich vielleicht noch einen Schwingschleifer aber wenns an die Feinarbeit geht: Nur von Hand.

Gruß, Joachim

P.s.: Das Schleifen liegt bei mir auch gar nicht mehr so fern uerf
Und wenn Du dann am Schluss einen perfekten Rumpf hast kannst Du Dich wirklich freuen. Viel Spass ioha


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 Betreff des Beitrags: Re: Schleifen...aber wie und womit?
BeitragVerfasst: Do 21. Jan 2016, 19:16 
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Moderator

Registriert: Do 14. Aug 2014, 22:04
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Vorname: Dieter
ein paar Bilder des Problems wären nicht schlecht,


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 Betreff des Beitrags: Re: Schleifen...aber wie und womit?
BeitragVerfasst: Do 21. Jan 2016, 20:15 
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Registriert: Do 17. Mai 2012, 20:33
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Wohnort: Ennepetal
Vorname: Werner
@dider
stimmt lloo ...hab auch welche gemacht, nur hab ich jetzt gemerkt, daß ein Update auf Windoof 10 so seine Tücken hat...die Nikonsoftware ist "veraltet" und den internen Kartenleser gibbet auch nicht mehr wall eek

Gruß

Werner


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 Betreff des Beitrags: Re: Schleifen...aber wie und womit?
BeitragVerfasst: Do 21. Jan 2016, 22:40 
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Registriert: Sa 2. Apr 2011, 21:15
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Vorname: Ferdinand
Hallo Werner.

Da ich schon einige Rümpfe hergestellt habe, bin ich wie folgt
vorgegangen: Nach dem laminieren die groben Unebenheiten mit
80. Schleifpapier vorschleifen. Sollte danach der Rumpf gespachtelt
werden müssen diese Stellen mit 120. Papier leicht bearbeiten. (Nass)
Nun kannst du den Rumpf mit Nassschleifpapier 400. in seine endgültige Form bringen.
Scheuerleisten usw. erst kurz vor dem Lackieren anbringen.
Übrigens, beim letzten Schleifvorgang keine Hilfsmittel wie Schleifklotz usw. mehr
benutzen - Reine Handarbeit.
Du wirst feststellen, es ist leichter als man glaubt.

Grüße Ferdinand


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 Betreff des Beitrags: Re: Schleifen...aber wie und womit?
BeitragVerfasst: Fr 22. Jan 2016, 08:25 
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Moderator

Registriert: Do 14. Aug 2014, 22:04
Beiträge: 516
Vorname: Dieter
wenn ich was schleifen will, ist das eines meiner Helferlein,

schnurlos und stufenlos regelbar,

gab es für kleine € bei einem Discounter incl. sehr viel Zubehör,


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 Betreff des Beitrags: Re: Schleifen...aber wie und womit?
BeitragVerfasst: Fr 22. Jan 2016, 12:27 
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Beiträge: 733
Wohnort: 32312 Lübbecke
Vorname: Ferdinand
Moin.

Schiffsrümpfe egal wie groß sollte man nicht unbedingt mit Werkzeugen bearbeiten - SCHLEIFEN -
dies geschied nur in Handarbeit, Schleifklotz aus Holz/Kork lasse ich noch gelten.

Ferdinand


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 Betreff des Beitrags: Re: Schleifen...aber wie und womit?
BeitragVerfasst: Fr 22. Jan 2016, 18:40 
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Registriert: Mi 17. Nov 2010, 22:45
Beiträge: 177
Vorname: Joachim
Sehe ich auch so wie Ferdinand. Keine Maschine arbeitet so genau wie von Hand. wobei ich behaupte ein Schleifklotz/Kork muss sein. Eine kleine Erhebung bringst Du mir der Kand nicht so gut eben. Probier es einfach aus. Maschinen sind schon recht und gut, aber alles zu seiner Zeit


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 Betreff des Beitrags: Re: Schleifen...aber wie und womit?
BeitragVerfasst: Fr 22. Jan 2016, 19:03 
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Vorname: Achim
Die eindeutige Aussage war: Nicht von Hand!
Also bleibt nur eine Maschine.
Stellt sich die Frage, welche.
Weil ich ausser Schiffen auch Flugzeuge baue, hab ich einen ziemlich umfangreichen
Gerätepark angesammelt. Zum Schleifen halt von Proxxon BBS, BS/E, und LHW.
Bin top zufrieden damit.
Der Ossi-Schleifer ist eine Akku- Variante von Milwaukee.
Die Feinheiten werden immer noch von Hand geschliffen.
Das reicht mir vollends. :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Schleifen...aber wie und womit?
BeitragVerfasst: Fr 22. Jan 2016, 19:08 
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Beiträge: 177
Vorname: Joachim
... das war nur der eindeutige WUNSCH gew ßum

Und ein schön geschliffener Rumpf ist _stillaugen_


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 Betreff des Beitrags: Re: Schleifen...aber wie und womit?
BeitragVerfasst: Do 28. Jan 2016, 15:56 
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Vorname: Werner
Moin,

mal ein kleiner Zwischenbericht: in Ermangelung eines Delta-Schleifers hat mein Schlosserkollege den Vorschlag gemacht, gaaaaaaaaanz vorsichtig mit dem Winkelschleifer dran zu gehen eek ...und was soll ich sagen horse ......die gröbsten und größten Nasen sind wech... uerf
Für die Tipps hier ein kräftiges eknad ...die weitere Berichterstattung erfolgt an anderer Stelle...zur gegebenen Zeit

Gruß

Werner


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 Betreff des Beitrags: Re: Schleifen...aber wie und womit?
BeitragVerfasst: Do 28. Jan 2016, 16:08 
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Registriert: Do 17. Mai 2012, 20:33
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Wohnort: Ennepetal
Vorname: Werner
:mrgreen: ...ach ja,

ich vergaß... redilb ... guckstduhie

dies ist die Ausgangssituation eek

Dateianhang:
DSC_0056.JPG


Dateianhang:
DSC_0055.JPG


Dateianhang:
DSC_0057.JPG


Wie auf den Bildern zu sehen ist, ist hier "ganze Feinarbeit" geleistet worden... lloo

Für weitere Arbeiten ist nun ein Delta-Schleifer von Proxxon zu mir aufm Weg uerf ...mit dem werd ich die weiteren gröberen Schleiforgien durchführen... töl ...bis ich dann einen weiteren Workshop aufmachen werde... :mrgreen: ...wie und womit wird gespachtelt gew ßum

Bis dahin

Werner


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 Betreff des Beitrags: Re: Schleifen...aber wie und womit?
BeitragVerfasst: Do 28. Jan 2016, 17:05 
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Registriert: Mo 1. Nov 2010, 18:10
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Wohnort: 52156 Monschau
Vorname: Bernd
Moin Werner,
jow, es geht fast alles - wie es hier einige gute Leute gibt, die mit der Motorsäge, aus einem Baumstumpen, ganz tolle Tierfiguren herstellen.

Ich selbst habe mir erst vor knapp zwei Jahren den Proxxon Bandschleifer BS/E gegönnt - hat sich sehr gelohnt
Ansonsten ist natürlich die Hand eine gute Schleifunterlage. :oops:
Gruß Dir
Bernd


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 Betreff des Beitrags: Re: Schleifen...aber wie und womit?
BeitragVerfasst: Do 28. Jan 2016, 22:06 
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Registriert: So 31. Mär 2013, 12:20
Beiträge: 102
Wohnort: Hannover
Vorname: Martin
Hallo Werner,

die Fairplay V von Hegi habe ich auch seit ca. 1980. An sich braucht der Rumpf keinen Überzug. Das Maetrial war von Hegi ziemlich dick gewählt worden. Da kann ich mich noch erinnern, wie ich das Schanzkleid beschneiden wollte und fast am verzweifeln.
Allerdings hat der Rumpf eine Achillisferse und dass ist das Heck und zwar der Teil, durch den das Stevenrohr führt, da ist aus Balsaholz. Das hatte ich dann auch nach ein paar Jahren mit einer Matte und 5-Minuten-Epoxy überzogen. Inzwischen weiß ich, dass 5-Min-Epoxy für so etwas ganz schlecht ist.
2008 habe ich dann eine große Renovierung vorgenommen und das Balsaholz komplett entfernet und durch Kunststoff ersetzt. Ist zwar eine blöde und etwas fummelige Arbeit, aber es lohnt sich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schleifen...aber wie und womit?
BeitragVerfasst: Do 28. Jan 2016, 23:48 
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Registriert: Di 26. Jul 2011, 00:09
Beiträge: 310
Wohnort: Pforzheim
Vorname: manfred
Hallo Werner,

ich würde Dein Problem nicht mit dem Proxxon schleifen. Das Gerät ist toll, hab ich auch, aber bei Kunststoff auch Gfk, gibt es das problem, dass die Schleifstelle sich erwärmt und damit das schmieren anfängt. Ich schleife solche Stellen immer nass, da habe ich das Problem nicht. Nass schleifen mit Schleifklotz geht auch recht schnell und efektiv.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schleifen...aber wie und womit?
BeitragVerfasst: Sa 30. Jan 2016, 11:28 
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Registriert: So 2. Mär 2014, 19:14
Beiträge: 532
Wohnort: Hamburg
Vorname: Christian
Ich nutze für fast alles den Schleifklotz aus Kork. Bei Rundungen wird ohne Klotz geschliffen. Und dann gibt es ja noch unterschiedliche Körnungen. Wenn ich mir die Ausgangssituation anschaue, hätte ich mit 60er angefangen und wäre dann feiner geworden.

VG Christian


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